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Himitzu: Exhale The Past // Inhale The Future (Review)
| Artist: | Himitzu |
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| Album: | Exhale The Past // Inhale The Future |
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| Medium: | LP/MC/CD | |
| Stil: | Dark Pop / Alternative Rock |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 31:11 | |
| Erschienen: | 09.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die deutsche Dark-Pop / Alternative-Rock-Formation HIMITZU legt mit „Exhale The Past // Inhale The Future“ ihr Debütalbum vor, und der Titel signalisiert programmatisch, worum es geht: das Vergangene – die Lernprozesse, die Fehler, die Erfolge – ausatmen, um Raum für Zukünftiges zu schaffen. Mit neun Tracks und einer halben Stunde Spielzeit gelingt der Band ein intensives, pointiertes Werk, das zwischen atmosphärischem Alternative Rock, elektronischen Elementen und persönlichen, emotional aufgeladenen Textwelten oszilliert.
Der Opener „Little Girl“ steigt ohne große Vorrede ein und zeigt HIMITZU als eine Band, die mit klaren Melodien und hookstarken Refrains arbeitet. Hier dominiert noch der Elektro-Anteil, was sich aber mit dem starken „Predator“ in den alternativen Rockbereich dreht: ein treibender, eingängiger Song, dessen Refrain nicht so schnell aus dem Kopf gehth und dessen Produktion Detailverliebtheit mit klarem Fokus verbindet. Diese Gratwanderung zwischen Alternative Rock, elektronischen Texturen und eingängigen Pop-Hooks zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Und so rockt „Siren“, das nicht zuletzt aufgrund des Gesangs Erinnerungen an PARAMORE weckt, gitarrendominant kompromisslos nach vorne, bevor „Haunted“ wieder mit deutlich mehr Elektro-Vibes den ersten (Exhale-)Teil des Albums beschließt.
In der zweiten (Inhale-)Hälfte des Albums zeigt sich HIMITZU dann weiterhin vielseitig: Der Titel „Nevermore“ nutzt eine dichte, leicht düstere Klanglandschaft, um bildhafte, emotionale Texte zu transportieren. Eine Kombination, die hängen bleibt, während „Treat Me Bad“ durch Synthklangflächen und Sub-Bass getragen wird. Nach einer weiteren Kombination aus Elektro-Vibes und treibend-flirrenden Gitarren in „My Love“ sorgt schließlich das Feature mit Fabian Jochum in „Hum4n 3RR0r“ für einen würdigen, intensiven Abschluss, der den Spannungsbogen der Platte wirkungsvoll abrundet.
FAZIT: „Exhale The Past // Inhale The Future“ ist ein Debüt mit Profil: HIMITZU zeigen hier eindrucksvoll, wie sie ihre musikalischen Einflüsse bündeln und zu einem eigenen Sound verdichten. Die Songs sind abwechslungsreich und bewegen sich in einer Nische, die irgendwo zwischen dem düsteren Electro-Pop von PVRIS und der modernen Rock-Kante von PARAMORE liegt, behalten dabei aber eine ganz eigene Note. Wer auf alternative Klanglandschaften mit melodischen Hooks und emotionaler Tiefe steht, sollte sich diese Veröffentlichung nicht entgehen lassen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Littel Girl
- Predator
- Gasoline
- Siren
- Haunted
- Nevermore
- Treat Me Bad (Like I'm No One's Daughter)
- My Love
- Hum4n 3rror
- Bass - Amy Conley
- Gesang - Marisa Weiß, Fabian Jochum
- Gitarre - Olcaytug Soydan
- Schlagzeug - Louis Wippich
- Exhale The Past // Inhale The Future (2026) - 13/15 Punkten
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